Architektur – gebaut aus Mondholz

Holz, klare Formen, große Fenster und die Berge im Blick: Die Architektur des Kulturhof Stanggass verbindet regionale Bautradition mit einer zeitgemäßen Formensprache. Entstanden ist ein Ensemble, das sich in die Landschaft einfügt und gleichzeitig einen ganz eigenen Charakter hat.

Tradition trifft Moderne

Die Architektur greift die traditionelle Typologie des regionalen Paar- oder Zwiehofs auf und interpretiert sie neu. Statt historische Formen einfach zu kopieren, wurde die Idee regionaler Bauweise zeitgemäß weitergedacht.

Architektur für Begegnung

Der Kulturhof ist nicht als einzelner großer Gebäudekomplex gedacht. Unterschiedliche Häuser und Bereiche stehen miteinander in Verbindung. Wer sich vom Hotel zum Seminarhaus, zum Gasthaus oder zu anderen Bereichen bewegt, begegnet anderen Menschen und erlebt den Kulturhof als lebendigen Ort.

Die Landschaft als Teil der Architektur

Watzmann, Hochkalter, Reiter Alm und Hoher Göll bilden nicht nur die Kulisse. Die Ausrichtung der Gebäude, die großen Fensterflächen und die Gestaltung der Außenbereiche beziehen die Landschaft bewusst in das Erlebnis Kulturhof ein.

Vom Hotel Geiger zum Kulturhof Stanggass

Wo heute der Kulturhof Stanggass steht, blickt man auf eine lange Geschichte zurück. 1866 als Pension eröffnet, entwickelte sich das Hotel Geiger über Jahrzehnte zu einer der renommierten Adressen der Region. Nach seiner Schließung im Jahr 1997 lag das Areal fast 20 Jahre brach.

Mit dem Kulturhof begann an diesem geschichtsträchtigen Ort ein neues Kapitel. Die Idee: einen offenen Ort schaffen, an dem Gasthof, Hotel, Kultur und Begegnung zusammenkommen. Im November 2021 wurde der Kulturhof Stanggass eröffnet – mit einem neuen Blick auf einen besonderen Ort und seine Geschichte.